Was ist ODB++?
ODB++ ist eine offene, hierarchische Datenstruktur für Leiterplatten-Konstruktionsdaten (PCB) und wird in der Elektronikindustrie häufig verwendet. Es handelt sich um ein umfassendes Format, das alle für die Herstellung einer Leiterplatte erforderlichen Informationen enthält, wie z. B. Informationen zum Schichtaufbau, Netzlisten, Bohrdateien und Grafiken. ODB++ wurde Ende der 1980er Jahre von Valor Computerized Systems entwickelt und hat sich seitdem zu einem Industriestandard entwickelt.
ODB++-Struktur
Die ODB++-Struktur besteht aus mehreren Komponenten. Auf der obersten Ebene gehören dazu der Header, der allgemeine Informationen zum Design enthält, die Lagen, die Daten zu allen Lagen der Leiterplatte enthalten, die Komponenten, die Informationen zu allen in der Leiterplatte verwendeten Bauteilen enthalten, und die Netze, die Informationen dazu enthalten, wie die Komponenten miteinander verbunden sind. Jede dieser Komponenten ist weiter in Unterkomponenten unterteilt. Die Schichtkomponente kann beispielsweise Informationen zu einzelnen Kupferschichten, dielektrischen Schichten, Lötmasken usw. enthalten. Die Komponenten können Informationen zu Teilenummern, Platinenpositionen und sogar 3D-Modellen enthalten. Und die Netze können Informationen zur Netzlistenkonnektivität, zu Leiterbahnlängen und anderen Routing-Daten enthalten.

Durch die Zusammenführung all dieser Informationen in einer einheitlichen Struktur stellt ODB++ sicher, dass alle für die Herstellung einer Leiterplatte erforderlichen Daten in einer einzigen Datei übermittelt werden. Dies erleichtert die Interaktion der Software mit den Daten und trägt dazu bei, Fehler und Auslassungen zu reduzieren. Darüber hinaus erleichtert die hierarchische Struktur von ODB++ das Hinzufügen neuer Funktionen und Verbesserungen im Laufe der Zeit und stellt sicher, dass die Designs mit den neuesten Technologien auf dem aktuellen Stand bleiben.
ODB++-Paket vor Leiterplattentest und CAM-Übergabe prüfen
Eine ODB++-Datei ist ein intelligentes Fertigungsdatenpaket und nicht nur ein Stapel gezeichneter Lagen. Prüfen Sie vor CAM-Bearbeitung oder ODB++-Dateitests, ob das Archiv Job, Step, Matrix, Features, Netze, Bauteile und Attribute als einen revisionsgelenkten Datensatz erhält.
- Archividentität prüfen: Paket fehlerfrei entpacken und vorgesehenen Job, Leiterplatten-Step und Revision bestätigen; versehentliche Dubletten oder alte Jobs entfernen.
- Matrix verifizieren: Lagennamen, Typen, Reihenfolge, Polarität, Einheiten, Ursprung und Kontur prüfen, damit Kupfer und Hilfslagen richtig klassifiziert werden.
- Fertigungsmerkmale auditieren: Kupfer, Maske, Paste, metallisierte und nicht metallisierte Bohrungen, Schlitze, Fräsungen und Tiefenbearbeitung abgleichen.
- Designintelligenz erhalten: Netznamen, Referenzbezeichner, Gehäuse und Pinzuordnung mit freigegebenem Schaltplan, BOM und Bestückdaten vergleichen.
- Abnahme durchführen: extrahierte und CAD-Netzliste vergleichen, jede Unterbrechungs- oder Kurzschlussabweichung klären und DFM- sowie Testberichte derselben Revision zuordnen.
Wie gibt man ODB++ in Allegro aus?
Schritt 1: Sie müssen ODB++ für die Cadence Allegro Design-Software installieren.

Schritt 2: Wählen Sie nacheinander „Extras > Datenbankprüfung“ aus dem Menü.

Schritt 3: Wählen Sie „Datei > Exportieren > ODB++ inside“, um die Board-Layer-Informationen gemäß der Tech-Datei auszugeben.

Schritt 4: Wählen Sie dann die Option „GZIP“, damit die Ausgabedaten automatisch in eine einzige Datei komprimiert werden.

Schritt 5: Wenn Sie dann auf das ODB-Symbol klicken, erscheint das folgende Popup-Fenster.

Schritt 6: Klicken Sie anschließend auf „Akzeptieren“, um die Ausgabe der Datei zu starten, und warten Sie, bis die Meldung über den erfolgreichen Abschluss im Fenster angezeigt wird.

Schritt 7: Zuletzt geben wir die Datei „odbjob.tgz“ aus und entpacken sie.





