Der astabile Modus fungiert als Oszillator und erzeugt ohne externe Triggerung ein kontinuierliches Rechtecksignal. Verwenden Sie diesen Rechner, um Frequenz und Tastverhältnis anhand der von Ihnen gewählten Widerstands- und Kondensatorwerte zu bestimmen.
Atable Mode Calculator
Frequenz
7,21 Hz
Tastverhältnis
52,38 %
Zeithoch (T h )
72,1 ms
Zeittief (T l )
66,5 ms
Atable Schaltplan
+VCC
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[R1]
|
.------+----(Pin 7)
| |
[R2] |
| |
.-----+------(Pin 6)
| | |
[C1] --- [555]----(Pin 3) - Ausgang
| | |
=== .------(Pin 2)
GND |
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===
GND
Ausgangssignalform
Der monostabile Modus , auch „One-Shot“-Modus genannt, erzeugt beim Empfang eines Triggersignals einen einzelnen Ausgangsimpuls mit einer bestimmten Dauer. Verwenden Sie diesen Rechner, um die Impulsbreite (die Einschaltdauer) anhand Ihrer Bauteilwerte zu bestimmen.
Monostabiler Modus Rechner
Impulsbreite (Zeitpunkt des Hochsignals)
110 ms
Formel:
T = 1,1 * R * C
Monostabiler Schaltplan
+VCC
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.------+------(Pin 8)
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[R] [555]----(Pin 3) - Ausgang
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.------+----(Pin 7)
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| |
[C] ---+-----(Pin 6)
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=== |
GND |
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Auslöser – (Pin 2)
555-Timer-Pinbelegung
- 1. GND: Massebezugspunkt.
- 2. TRIG: Trigger-Pin. Startet den Timing-Zyklus im monostabilen Modus.
- 3. OUT: Der Ausgangspin.
- 4. RESET: Setzt den Timer zurück. Aktiv niedrig.
- 5. CTRL: Steuerspannung. Ermöglicht den Zugriff auf den internen Spannungsteiler.
- 6. SCHWELLENWERTE: Schwellenwert. Beendet das Zeitintervall.
- 7. DISCH: Entladen. Wird verwendet, um den externen Kondensator zu entladen.
- 8. VCC: Versorgungsspannung (+4,5 V bis +15 V).
Was ist ein 555-Timer?
Der 555-Timer ist einer der beliebtesten und vielseitigsten integrierten Schaltkreise überhaupt. Er wurde 1972 von Signetics eingeführt und ist ein äußerst stabiles Bauteil zur Erzeugung präziser Zeitverzögerungen oder Oszillationen. Er enthält 25 Transistoren, 2 Dioden und 15 Widerstände auf einem Siliziumchip, die alle in einem 8-Pin-Gehäuse untergebracht sind.
Seine weite Verbreitung verdankt es seiner Einfachheit, den geringen Kosten und seiner Zuverlässigkeit. Es kann in drei Modi betrieben werden:
- Astabiler Modus: Ein freilaufender Oszillator. Er erzeugt eine kontinuierliche Folge von Rechteckimpulsen mit einer bestimmten Frequenz. Typische Anwendungen sind LED-Blinker, Tongeneratoren und Pulsweitenmodulation (PWM).
- Monostabiler Modus: Ein Impulsgenerator, der einen einzelnen Impuls ausgibt. Er bleibt im stabilen Zustand, bis ein Triggerimpuls anliegt. Dann gibt er einen einzelnen Impuls mit voreingestellter Dauer aus. Dies ist nützlich für Timer, prellfreie Schalter und Berührungsschalter.
- Bistabiler Modus: Ein einfaches Flip-Flop. Es besitzt zwei stabile Zustände (hoch und niedrig) und kann als einfache Speicherzelle verwendet werden. Dieser Modus ist weniger verbreitet und benötigt keinen Zeitkondensator.
Eine Anmerkung zum Tastverhältnis im astabilen Modus
Aufgrund des Ladepfads (über R1 und R2) und des Entladepfads (nur über R2) ist die Zeit im High-Zustand stets länger als im Low-Zustand. Daher ist ein Tastverhältnis von 50 % mit der üblichen astabilen Schaltung nicht möglich. Um Tastverhältnisse von 50 % oder weniger zu erreichen, wird üblicherweise eine Diode parallel zu R2 geschaltet.







