Induktiver Blindwiderstand (XL)
37.70 Ω
Das Ergebnis wird automatisch bei der Eingabe aktualisiert.
Formel & Kernkonzepte
Der induktive Blindwiderstand ist der Widerstand, den eine Induktivität einer Stromänderung in einem Wechselstromkreis entgegensetzt. Er wird mit einer einfachen Formel berechnet. Klicken Sie auf die Komponenten, um mehr zu erfahren.
XL = 2πfL
XL
Blindwiderstand
f
Frequenz
L
Induktivität
Induktiver Blindwiderstand (XL)
Gemessen in Ohm (Ω), stellt er den „Widerstand“ dar, den eine Spule dem Wechselstrom entgegensetzt. Im Gegensatz zum Wirkwiderstand wandelt er keine Energie in Wärme um, sondern speichert und gibt sie in einem Magnetfeld ab.
Frequenz (f)
Gemessen in Hertz (Hz), gibt sie die Anzahl der Perioden pro Sekunde an. Da der Blindwiderstand von der Änderungsrate des Stroms abhängt, führt eine höhere Frequenz zu einem höheren induktiven Blindwiderstand.
Induktivität (L)
Gemessen in Henry (H), ist dies eine grundlegende Eigenschaft einer Spule. Sie quantifiziert die Fähigkeit, Energie im Magnetfeld zu speichern. Ein höherer Wert bedeutet einen größeren Widerstand gegen Stromänderungen.
Interaktive Visualisierung
Nutzen Sie die Schieberegler, um zu sehen, wie sich der Blindwiderstand mit der Frequenz und Induktivität verändert.
Häufig gestellte Fragen
Wirkwiderstand (Resistanz) gibt Energie als Wärme ab. Blindwiderstand (Reaktanz) speichert Energie nur temporär in Feldern. Reaktanz ist frequenzabhängig, Wirkwiderstand im Idealfall nicht.
Bei DC ist die Frequenz 0 Hz. Laut Formel ist dann auch XL = 0 Ω. Eine ideale Spule wirkt im stabilen Gleichstromzustand wie ein Kurzschluss (ein einfacher Draht ohne Widerstand).
Die Impedanz (Z) ist der Gesamtwiderstand eines Wechselstromkreises. Sie kombiniert Wirkwiderstand (R) und Blindwiderstände (X). Die Formel lautet Z = √(R² + X²).
Frequenz und Induktivität ohne Einheitenfehler eingeben
Der Rechner für den Spulenblindwiderstand wertet den idealen Wechselstromzusammenhang XL = 2πfL aus. Geben Sie die Frequenz f in Hertz und die Induktivität L in Henry ein; der ausgegebene induktive Blindwiderstand hat die Einheit Ohm.
- Frequenz normieren: kHz mit
10^3und MHz mit10^6multiplizieren, wenn die Eingabe Hz erwartet. - Induktivität normieren: mH mit
10^-3, µH mit10^-6und nH mit10^-9umrechnen, wenn H einzugeben sind. - Nullwerte prüfen: bei Gleichstrom mit
f = 0oder beiL = 0beträgt das ideale Ergebnis0 Ω. - Ergebnis plausibilisieren: eine Verdopplung von Frequenz oder Induktivität muss
XLverdoppeln; ein Faktor 1.000 weist auf eine falsche Einheit hin. - Modellgrenze beachten: reale Spulen besitzen Wicklungswiderstand, Toleranz, Temperaturdrift und parasitäre Kapazität; das Ergebnis gilt unterhalb der Eigenresonanz und im linearen Strombereich.







