Grundsätzlich finden Sie Informationen zur Anwendung der CRC unter „The Ultimate Guide to Cyclic Redundancy Check“ (Der ultimative Leitfaden zur zyklischen Redundanzprüfung).
Benutzerdefinierte Parameter
Berechneter CRC
Das Ergebnis wird unten angezeigt
Eine zyklische Redundanzprüfung (CRC) ist ein Fehlererkennungscode, der häufig in digitalen Netzwerken und Speichermedien eingesetzt wird, um versehentliche Änderungen an Rohdaten zu erkennen. Er funktioniert, indem die Nachricht als große Binärzahl behandelt und durch eine feste Binärzahl, das sogenannte „Polynom“, geteilt wird. Der Rest dieser Division ist die CRC-Prüfsumme.
Visualisierung des Prozesses
Die folgende Animation vereinfacht die binäre Langdivision, die den Kern der CRC-Berechnung bildet. Sie können den Vorgang Schritt für Schritt nachvollziehen, um zu sehen, wie der Rest (der CRC-Wert) ermittelt wird. Dies ist ein konzeptionelles Modell; die tatsächliche Implementierung ist in Hardware und Software hochgradig optimiert.
Erkunden Sie gängige CRC-Algorithmen. Klicken Sie auf eine beliebige Zeile, um deren Parameter in den Rechner zu laden.
| Name | Breite | Polynom | Anfangswert | Reflektieren Sie | Reflektieren | Finale XOR |
|---|
So verwenden Sie den CRC-Rechner richtig
Der Rechner verarbeitet Bytes. Legen Sie daher zuerst fest, wie die Quelldaten in Bytes umgewandelt werden. Zeichenfolge (UTF-8) codiert die eingegebenen Zeichen. Hexadezimal übernimmt die Bytefolge direkt und ist für Paketmitschnitte, Speicherabbilder oder serielle Frames meist sicherer.
- Polynom: Generatorpolynom.
- Initialwert: Registerwert vor dem ersten Byte.
- RefIn / RefOut: Bitspiegelung der Eingabebytes und des Ergebnisses.
- Final XOR: XOR-Wert nach dem letzten Byte.
Ein Polynom allein bestimmt keine CRC-Variante. Initialwert, Spiegelung und Final XOR müssen ebenfalls zur Protokollspezifikation passen.
Beispiele für Ein- und Ausgabe
Geben Sie 123456789 als Zeichenfolge (UTF-8) ein. Für CRC-16/MODBUS wird 0x4B37 erwartet, für CRC-32 0xCBF43926.
Die Hex-Eingabe 31 32 33 34 35 36 37 38 39 enthält dieselben neun ASCII-Bytes und muss dieselbe Prüfsumme liefern. Damit lässt sich ein Einfluss der Textcodierung erkennen.
So interpretieren Sie ein CRC-Ergebnis
Eine übereinstimmende Prüfsumme bestätigt, dass Nutzdaten und CRC-Parameter der Referenz entsprechen. Bei Abweichungen prüfen Sie:
- Leerzeichen, Zeilenenden, Trennzeichen und ein mögliches Nullbyte am Ende.
- Text, rohe Hex-Bytes oder dargestellten Zahlenwert als Eingabeformat.
- Initialwert, Ein-/Ausgabespiegelung und Final XOR.
- Little-Endian- oder Big-Endian-Darstellung der übertragenen CRC-Bytes.
Technische Referenzen
Parameter und Prüfwerte finden Sie in der AUTOSAR-Spezifikation für CRC-Routinen, der USB-2.0-Spezifikation und im nachvollziehbar belegten CRC-RevEng-Katalog.
CRC erkennt versehentliche Übertragungs- oder Speicherfehler, beweist aber keine Authentizität und ersetzt weder kryptografische Hashes noch MACs.







