Berechnungsergebnisse:
So funktioniert es: Die Theorie
Dieser Rechner hilft Ihnen, die benötigte Antennenlänge für eine bestimmte Funkfrequenz zu bestimmen. Die Berechnung basiert auf dem grundlegenden Zusammenhang zwischen Frequenz, Wellenlänge und Lichtgeschwindigkeit.
Die Grundformel
Die Wellenlänge (¦Ë) einer Radiowelle ist ihre Geschwindigkeit (die Lichtgeschwindigkeit, c) geteilt durch ihre Frequenz (f).
Die physikalische Länge einer Antenne ist jedoch aufgrund eines elektrischen Phänomens, dem sogenannten Endeffekt, etwas kürzer als ihre elektrische Länge. Radiowellen breiten sich in einem Draht zudem etwas langsamer aus als im Vakuum. Um dies zu berücksichtigen, verwenden wir einen Korrekturfaktor (k), der typischerweise zwischen 0,94 und 0,98 liegt.
Die praktische Formel
Für eine herkömmliche Halbwellendipolantenne gilt folgende vereinfachte und sehr beliebte Formel in Fuß:
Diese Formel enthält den Korrekturfaktor bereits. Unser Rechner verwendet eine präzisere Methode, indem er Ihnen die Anpassung des Geschwindigkeitsfaktors für eine noch höhere Genauigkeit ermöglicht.
Gängige Antennentypen
Halbwellendipol
Dies ist einer der gebräuchlichsten und grundlegendsten Antennentypen. Er besteht aus zwei Elementen, die jeweils eine Viertelwellenlänge lang sind, sodass die Gesamtlänge eine halbe Wellenlänge beträgt. Die Speisung erfolgt typischerweise in der Mitte.
<-- 1/4 Welle --> Zuführung <-- 1/4 Welle -->
Gesamtlänge = 1/2 Wellenlänge
Viertelwellen-Vertikal
Diese auch als Marconi-Antenne bekannte Antennenart ist im Wesentlichen die Hälfte eines Dipols. Sie verwendet ein einzelnes, viertelwellenlängenlanges Strahlungselement, das senkrecht zu einer leitfähigen Oberfläche, der sogenannten Grundebene, montiert ist.
Strahler = 1/4 Wellenlänge
(Erfordert eine Massefläche)
Korrekturfaktor der Strahlerlänge (k)
Der Wert k ist ein empirischer Längenkorrekturfaktor des Strahlers, nicht der Verkürzungsfaktor einer Koaxleitung. RG-58-, RG-213- oder Hühnerleiter-Werte dürfen nicht zur Bemessung eines Drahtstrahlers verwendet werden.
Ausgangspunkt ist die exakte Vakuumwellenlänge λ = c/f; sie wird mit dem gewählten Bruchteil und k multipliziert. Bei 146,520 MHz und k = 0,95 ergeben sich etwa 1,944 m, 0,972 m und 0,486 m für Voll-, Halb- und Viertelwelle.
Das Ergebnis ist eine Anfangslänge. Leiterdurchmesser, Isolation, Höhe, Metallnähe, Erde und Speisung verschieben die Resonanz; etwas länger zuschneiden und mit Antennenanalysator oder SWR-Meter abstimmen.
| Freiraum-Referenz | k |
|---|---|
| Freiraum-Referenz | 1.000 |
| Typischer Startwert für dünnen Draht | 0.95 |
| Gemessener oder modellierter Faktor | 0.10–1.00 |
Offizielle Quellen: NIST — speed of light in vacuum; ARRL — Single-Band Dipoles.







